Gewaltprävention mit Verantwortung!
Coryartes® Stockspiele für Kinder und Jugendliche
Gewaltprävention durch Kampfkunst könnte zukünftig zu einem umstrittenen Thema in unserer Gesellschaft werden, welche einer ständig anwachsenden Gewaltbereitschaft unterliegt. Der Grund dafür ist die Vielfalt der angebotenen Techniken und Methoden, deren tatsächlichen Wirkungen mit allen Vor- und Nachteilen sowie deren Konsequenzen für die Kinder und Jugendlichen.
Gefragt sind immer mehr handfeste Methoden, die den Kern des Problems auch lösen können, nämlich aggressives Verhalten wirksam zu kontrollieren und umzupolen. Dabei sollte ein fundiertes Wissen über den Bewegungsapparat und seine Wirkungen auf die Psyche für die Lehrpersonen der entsprechenden Kampfkünste an erster Stelle stehen.
Gewaltbereitschaft, speziell auf Mittel- und Oberstufenschulen, ist kein Tabu mehr, sondern bittere Realität. Mobbing gehört heute in unseren Schulen leider zur Tagesordnung! Grund dafür ist oft mangelndes Selbstbewusstsein, fehlendes Einfühlvermögen anderen gegenüber sowie Gruppenzwang.
Aus der Sicht der verantwortungsbewussten Kampfkunst als pädagogische Stütze für Kinder und Jugendliche, ist die Einstellung mit der das Kind konfrontiert wird. Die Werte die dem Kind anhand von Kampf- Techniken vermittelt werden sind aus folgenden Gründen von grösster Wichtigkeit:
Die angewandten Techniken sollten eine tiefgreifende und beruhigende Wirkung auf das Nervensystem des Kindes/Jugendlichen haben. Dies ist erreichbar wenn nicht die Selbstverteidigung und der Wettkampf gelehrt wird, sondern anhand aktiver und zielgerichteter Bewegungen mit Sinn, die das Einfühlen ins Gegenüber fördern.
Diese Unterrichtsform wirkt sowohl positiv auf den Bewegungsapparat, als auch auf die Gefühlswelt der Kinder/Jugendlichen. Dabei werden Bewegungen vermittelt, die einen kämpferischen, vordergründig aber spielerischen Sinn in sich tragen.
Im Coryartes® wird das Stockspiel für Kinder durch Verantwortung und Qualität des Unterrichtes anhand von praktisch angewandter Sensibilisierung des Körpers geschult und dadurch das Einfühlen und die Verantwortung anderen gegenüber gelehrt.
Bei den Stockspielen werden Übungen mit leichten Holzstöcken zusammen mit einem Partner trainiert, welche als einzige zielgerichtete Wirkung die Sensibilisierung und die verstärkte Wahrnehmung des Körpers haben. Dabei wenden wir eine eigens entwickelte, funktionelle Bewegungsschulung an, die unmittelbar auf das feinmotorische Handeln ausgerichtet ist.
Kinder entwickeln dabei eine gesunde Einstellung zum Körper, zum Nächsten und zu sich selbst. Die richtige Körperhaltung, die Sensibilisierung der Motorik und das Einfühlen in einen Partner sind die wichtigsten Faktoren, um produktiv etwas bewirken zu können.
Das Kind lernt dabei nicht nur sich korrekt zu bewegen, sondern es lernt mit und durch den Partner, sich auf diesen körperlich in der Praxis einzustellen. Wir reden hier von einer angewandten Bewegungstherapie, die ihre Wirkung tief im Inneren des Übenden erzeugt. Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene, die diese Übungen machen, werden ruhiger, sensibler und, was das Allerwichtigste ist, sie lernen sehr stark sich in andere einzufühlen.
Die spezielle Art der Körperübung der Stockspiele und die darin enthaltenen, zielgerichteten Anwendungsformen, sind dringend notwendig. Der Grund liegt darin, dass das Kind die Bewegungen nur dann richtig ausführt, wenn es sich auf den Partner einstimmt. Dies wiederum hängt vom Zustand der Muskulatur, also dem Muskeltonus, und der korrekten Ausrichtung des Bewegungsapparates, also einer spezifisch angewandten funktionellen Bewegungsschulung, ab. Richtige Bewegung im Zusammenhang mit psychosozialer, angewandter Methodik, ändert das Verhalten der Kinder/Jugendlichen nachhaltig, da diese schnell auf die Bewegungsschulung ansprechen.
Es ist wichtig darauf hin zu weisen, dass eine gewisse Disziplin und Anstrengung notwendig ist und dass das Kind/der Jugendliche diese aufbringen muss, um das sensomotorische System des Körpers anhand der Coryartes® Stockspiele nachhaltig zu beeinflussen und somit eine gewisse Effizienz zu erreichen. Eltern oder Elternteile können unverbindlich die Lektionen mit ihren Kindern gemeinsam besuchen.
Die Dauer der einzelnen Lektionen ist auf 45 Minuten beschränkt.
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